Lesen macht stark
Lesen fördert Empathie, Vorstellungskraft und selbstständiges Denken. Fähigkeiten, die Kinder und Jugendliche in einer komplexen, globalen und digitalen Welt mehr denn je brauchen. Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Themen und einer Vielfalt an Sichtweisen setzt voraus, dass Kinder, später Jugendliche, sinnerfassend lesen können und dadurch in die Lage versetzt werden, sich eine eigene Meinung zu bilden. Auch wenn sich die Darstellungsformate mit den neuen Medien verändern: Lesen ist und bleibt die wichtigste Kulturtechnik, Lesekompetenz ist Wegbereiter für den schulischen Erfolg und ein selbstbestimmtes Leben. Und sie ist ein Schlüssel für die Zukunft der Demokratie! Die Neugier auf Literatur zu wecken und die Lust am Lesen zu fördern, ist das Ziel unserer Arbeit: mit Geschichten, die fesseln, trösten, glücklich oder mutig machen und den Menschen, die sie schreiben.
Das Jahr 2025 in Zahlen
Autor*innen in Kitas und Schulen
Durchgeführte Lesungen und Schreibwerkstätten
Teilnehmende Kinder und Jugendliche
Leseorte landesweit
Literatur für Klassenstufen 1-13
20. Oktober — Mit dem Projekt „NEU“ unterstützen wir die Arbeit von Nachwuchsautor*innen in Niedersachsen. David Blum, Stepha Quitterer, Amani Padda, Jona Manow, Roya Soraya, Sabrina Schmohl und Josefine Sonneson haben bereits Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht und in Schulen gelesen. Sie stehen aber noch am Anfang ihrer Laufbahn. Lesungen für das Jahr 2027 können ab sofort bei uns gebucht werden.
9. Oktober 2026 — Die Kinder- und Jugendbuchautorin Maja Nielsen, die seit vielen Jahren auch für die Friedrich-Bödecker-Kreise liest, wurde für ihr Jugendbuch „Das falsche Leben“ mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
2. Oktober 2026 — In Saarbrücken wurde zum 14. Mal der Deutsch-Französische Jugendliteraturpreis verliehen. Cornelia Franz, die seit ihren Anfängen als Autorin auch für die Friedrich-Bödecker-Kreise liest, wurde für ihr Buch „Das nennt man Glück“ ausgzeichnet. Französischer Preisträger war der Autor Hervé Giraud mit seinem Buch „La cabane de la fin du monde“.
20. August 2026 — Der Friedrich-Bödecker-Kreis Niedersachsen vermittelt Autor*innen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum an Kitas, Schulen und Bibliotheken. Daran wird sich auch weiterhin nichts ändern. Besonders eng verbunden sind wir jedoch mit den Autor*innen, die in Niedersachsen und Bremen leben. Sie prägen seit vielen Jahren unsere Arbeit, sind regelmäßig zu Gast in Bildungseinrichtungen und begeistern Kinder und Jugendliche für Geschichten, Sprache und Literatur. Deshalb möchten wir Sie künftig zu Beginn jedes Schuljahres über die aktuellen Neuerscheinungen von Autor*innen aus Niedersachsen und Bremen informieren.
Mitglied werden
Leseförderung ist eine Aufgabe, die uns alle angeht! Texte zu verstehen und einzuordnen, ist Voraussetzung für die Teilhabe an einer lebendigen Demokratie. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, werden Sie Vereinsmitglied.
Analog und digital
Neben analogen bieten wir auch digitale oder hybride Veranstaltungen an, um Angebote der Leseförderung im Leben von Kindern und Jugendlichen zu verankern. Wir beraten bei der Umsetzung und informieren über mögliche Formate.
Friedrich Bödecker
Friedrich Bödecker war ein Pädagoge und Pionier der Leseförderung. 1896 in Bockenem/Harz geborenen, lud er bereits in den 1920er Jahren Kinder- und Jugendbuchautor*innen in Schulen ein, um neue Formen der Literaturvermittlung zu erproben.